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Veikkos Eisenbahnseite

Mein virtuelles Eisenbahnnetz von Dresden/Pirna

Mein Interesse für die Eisenbahn begann ohne Zweifel an den kalten Wintertagen, als Daddy erstmals einen Kreis aus Schienen aufbaute und darauf seine alten Modellloks fahren ließ. Jedes Jahr im Winter wurden die "Bretter" aus der Garage geholt, und fast jedes Jahr kam ein weiteres dazu, bis es der Familienfrieden verbot, die Expansionspolitik fortzuführen. Mit der Zeit wusste auch ich, was ein "Wannentender" ist und dass die "05 002" die schnellste Dampflok der damaligen Zeit war.

Auch die kleine Industriebahn, die vor unserem Haus mehrmals täglich rangierte, hat sicher ihren Teil dazu beigetragen, dass ich in späteren Jahren davon träumte, Lokführer zu werden. In meiner Fantasie existierten komplexe Schienennetze mit fertigen Fahrplänen (!), denen ich mit dem Fahrrad Leben einhauchte (immer ums Haus herum)...

Mit der Wende erlosch das Interesse zunächst, denn Zug fahren war unerschwinglich geworden, und außerdem mutierte das Auto zum Statussymbol, so dass ich auch weite Strecken lieber mit meinem kleinen Corsa abspulte.

Erst mit dem Jahr 2000 änderte sich das, denn plötzlich brauchte ich Möglichkeiten, um schnell zwischen Dresden und dem Ruhrgebiet zu pendeln. Und auf einmal war alles wieder da - die Begeisterung bei Einfahrt der majestätischen "101" - das leichte Rauschen bei 250 im ICE - der leise heranrollende Steuerwagen eines IC in Frankfurt Hauptbahnhof - die IC-Parallelausfahrten in Köln - und die wunderschöne linke Rheinstrecke...

Nachdem ich durch meinen Umzug ins Rhein-Main-Gebiet einige Zeit die S-Bahn ausgekostet habe, später dann stolzer Regionalbahn/Regionalexpress-Fahrer war, darf ich nunmehr Tag für Tag den ICE auf meinem Weg zur Arbeit benutzen. Das ist auf jeden Fall besser, als Tag für Tag auf der Autobahn im Stau zu stehen oder sich durch unbekannte Straßen auf der Suche nach nicht vorhandenen Abkürzungen zu quälen.

Doppelstockwagen in Stolzenfels

Quo vadis, Deutsche Bahn? Die Bahn gibt ein zwiespältiges Bild ab. Auf der einen Seite hat sie einen schweren Stand in unserem Land der Auto-Lobbyisten, Rechtsstreiter, Landesfürsten und Geldanbeter. Im Gegensatz zum Flugzeug wird der Treibstoff versteuert, im Gegensatz zum Koalitionsvertrag wird auf Bahntickets auch nach vielen Jahren Rot-Grün die volle Mehrwertsteuer erhoben, im Verhältnis zum Straßenbau werden die Mittel zum Ausbau der Schienenwege immer geringer.
Auf der anderen Seite tritt die Bahn als willkürlicher "Platzhirsch" auf, der nur das Notwendigste an Infrastruktur erhält und für den Transport einer Schneeschleuder von Heidenau nach Altenberg mehrere Planzüge ausfallen lassen muss, der erfolgreiche Zuggattungen wie den Interregio zu Tode rationalisiert, um die gleichen Leistungen dann als teureren Intercity zu fahren (und sich zu wundern, dass sich die Kunden nicht vera... lassen), der die Güterkunden mit Macht in die Hände der Speditionen treibt, um nur noch an den "großen Brocken" den goldenen Reibach zu verdienen. All das geschuldet dem Allerheilmittel "Börsenfähigkeit", mit dem bereits die britische Eisenbahn kläglich gescheitert ist.

Meine Vorstellung einer Bahn zum Nutzen ihrer Kunden sieht folgendermaßen aus:
Das Netz sowie dessen Unterhaltung und Erweiterung gehören in öffentliche Hände, welche analog dem Straßenbau auch die dafür notwendigen Kosten zu tragen haben. Auf diesem Netz können verschiedene Gesellschaften konkurrieren, wobei es den Ländern/Kreisen/Städten freigestellt ist, Verkehre durch Subventionen zu fördern. Außerdem sollten Möglichkeiten gefunden werden, sämtlichen Verkehrsträgern die durch sie entstandenen Umweltbelastungen (neben Schadstoffausstoß auch Lärm und Flächenverbrauch) zu berechnen. Vielleicht können wir unser Land so vor dem Verkehrsinfarkt retten...

Was ich auf meinen Bahnfahrten erlebte...

 

Mein virtuelles Eisenbahnnetz von Dresden/Pirna

Mit immer schneller werdenden Computern habe ich nunmehr die Möglichkeit bekommen, meine Fantasien aus früherer Zeit wahr werden zu lassen und die damals nur in meinem Kopf existierenden Schienennetze zum Leben zu erwecken. Wir benötigen dafür das Programm Bahn. Der Programmautor kommt aus Sachsen, und schon das bürgt für gute Qualität :-)...

Machen wir uns nun auf und entdecken wir das Schienennetz einer virtuellen Weltstadt Dresden-Pirna...

Download dd5.zip vom 29.12.2011 (933 kByte)

Nähere Informationen zum Netz

Das Netz ist derzeit im Aufbau, es lohnt sich deshalb, ab und zu mal wieder vorbeizuschauen.

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29.12.2011